VEDiT®-Therapie nach A. Schulte-Mäter

Bei der verbalen Entwicklungsdyspraxie liegt das zentrale Problem auf der Ebene der Sprechbewegungsplanung und –programmierung. Daraus resultiert das Unvermögen oder die eingeschränkte Fähigkeit für eine geplante Äußerung die Artikulationsorgane willkürlich und kontrolliert einzusetzen. Ein charakteristisches Merkmal beim Sprechen ist die kaum verständliche Sprache.

VEDiT®   ist ein Therapieansatz, der ursprünglich für Kinder mit einer verbalen Entwicklungsdyspraxie entwickelt wurde, sich jedoch auch bei anderen Formen von Artikulationsstörungen in vielen Fällen als sehr effizient erwiesen hat.

VEDiT® basiert vor allem auf folgenden Prinzipien:

1.) Multisensorielles assoziatives Lernen:

Über den Einsatz von visuellen und taktil-kinästhetischen Hinweisreizen
werden Verknüpfungen zu den einzelnen Lauten  erstellt.

Das Phonembestimmte Manualsystem nach VEDiT® bildet hierbei einen zentralen
Baustein.

2.) Erlernen motorischer Bewegungsabläufe:

Die jeweiligen Übungsinhalte werden mit einer extrem hohen Wiederholungsrate
eingeübt.

3.) Sukzessive Approximation:

Einige Wörter und Phrasen werden  über gelenkte phonemische
Simplifikationen erlernt. 

4.) Erarbeitung eines Kernvokabulars:

Die zu erarbeitenden Äußerungen werden individuell angepasst und nach ihrer
kommunikativen Bedeutung ausgesucht.

 

Quelle: www.vedit-therapie.de

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